Willkommen

Willkommen auf den Seiten von Karl Repke. Auf meinen Seiten berichte ich über meinen Kampf mit dem Krebs.

Als Mutmacher möchte ich für Betroffene, Angehörige von Betroffenen und Patienten vor und nach einer Blasenkrebs Operation da sein. Ich freue mich über eine Kontaktaufnahme.

Telefon: 0172/8417172

E-Mail: post@karl-repke.de

Der Krebs konnte mich nicht in die Knie zwingen,
er hat mich zurück auf die Füße gebracht.

Michael Douglas

Persönliches

Mein Name ist Karl Repke und bin Jahrgang 1949. Nach einem sehr aktiven 42-jährigem Berufsleben bei einer deutschen renommierten Privatbank, genieße ich jetzt meinen Unruhestand in der Nähe von Braunschweig

Diagnose

Mein Traum nach einer 42-jährigen Tätigkeit bei einer renommierten Privatbank in den Vorruhestand zu gehen, erfüllte sich im Juni 2011. So ganz von „Hundert auf Null“ sollte es dann doch nicht sein und ich habe mich für eine beratende Tätigkeit entschieden. Mein Tätigkeitsbereich war das Emsland. Meine Frau und ich genossen unsere neu gewonnene Zeit. Über 40 Jahre stand nur der Job im Vordergrund. Jetzt wollten wir die Früchte ernten.

Im September 2012 zerplatzte der begonnene Traum über Nacht. Ein Urologe aus dem Emsland stellte bei einer Blasenspiegelung fest, dass sich in der Blase ein bösartiger Tumor befindet. Ein Eingriff im Krankenhaus Lingen ergab dann die endgültige Diagnose Krebs. Ich war völlig verzeifelt, denn mein Hausarzt in Braunschweig, der mein volles Vertrauen genießt, war rund 420 km entfernt. Meine persönlichen Gespräche mit meinem Hausarzt und dem Chefarzt der Urologie im Klinikum ergaben, dass der Tumor nicht gestreut hat.

Der erste Schritt zu einer möglichen Heilung.

Operation

Am 11.10.2012 wurde ich operiert. Es musste leider eine radikale Zystoprostatektomie und die Anlage eines künstlichen Harnausgangs sein. Mein zweites Geburtsdatum erhielt ich vom Chefarzt am 16.10.2012. Alle Krebszellen konnten entfernt werden. Manchmal muss man nur darauf vertrauen, dass alles gut werden kann.

Vor der Entlassung aus dem Klinikum habe ich mein Stoma zum ersten Mal gesehen. Von der Stoma Therapeutin wurde ich dann in die Pflege und das Wechseln der Versorgung eingearbeitet.

Für mich begann ein neues Leben mit einem Stoma. Anders, aber auf jeden Fall lebenswert.